Summer of Queerfulness

Queerfulness ist die neue Mindfulness.
Wer queerful ist, ist solidarisch, liebevoll und fröhlich.

Die einen sind L, die anderen G, oder B; Einige T oder I, immer mehr Q, aber auch A, S und M. Je nach Generation (X, Y oder Z?) sind manche dieser Identitäten D.I.Y. Das Alphabet ist nicht genug!

Differenzierungen sind toll. Sie sind wichtig und mit Differenzierungen entstehen manchmal auch Differenzen. Das gehört dazu.
Beim "Summer of Queerfulness“ aber finden wir wieder zusammen, verbinden wir unsere Grenzmarkierungen zu einem hübschen, bunten Mandala grenzenloser Solidarität.

Frei nach einem Slogan der Occupy Bewegung wollen wir der Community zurufen: Let's be cheerful, lets be queerful with each other. So that we can be dangerous together!1 

  

Wir wagen den Spagat: Wir stehen zu dem, wie wir uns selbst verstehen UND solidarisieren uns in alle Richtungen. Du merkst, das geht nur tanzend.
Du kannst mit einem Bein fix in der Schublade der Kategorien stehen, und gleichzeitig das andere Bein weit ausstrecken in die totale Freiheit, wo Identitäten kollabieren und Zuschreibungen nicht mehr wichtig sind. Du kannst also beispielsweise lesbisch sein, und Dich gleichzeitig solidarisieren mit Transpersonen. Du kannst auch hetero sein, und queerem Leben zu Sichtbarkeit verhelfen. Und - wir haben das mit eigenen Augen bei einer Besetzung der Schwulenberatung in Berlin gesehen! - man kann schwul sein und ein lesbisches Wohnprojekt unterstützten.
Danke dafür!

 

Hopse grazil über Grenzzäune und tanze mit einer Identitäts-Arabesque in den Summer of Queerfulness in Berlin!

 

 

1 „ Let´s be careful with each other, so that we can be dangerous together!”